Feste Beiträge, feste Laufzeiten, feste Zinsen. Klingt verlockend. Mit einem Festgeldkonto ist das alles möglich, wenn Sie bereit sind, für länge Zeit auf Ihr Geld zu verzichten, ohne darauf zugreifen zu können.
Die Mindesteinlage liegt bei den meisten Banken bei 1.000 Euro und ist damit für viele eine durchaus machbare Summe. Richtig interessant wird es allerdings erst, wenn sich eine weitere Null anschließt. Dann fällt es nämlich schon schwerer, den Betrag aufzubringen und ihn bis zu einem Jahr festzulegen, ohne Zugriff zu haben. Wenn Sie darauf verzichten können, ist ein Festgeldkonto eine lukrative Sache, es gibt keine Kursschwankungen, kein Risiko, dafür einen ansehnlichen Zinssatz.
Die Mindestlaufzeit liegt meist bei 30 Tagen und der Zinssatz wird für den gesamten Zeitraum festgeschrieben. Der Vorteil des Festgeld liegt darin, dass Sie in der Regel höhere Zinsen erhalten als beispielweise auf einem normalen Sparbuch. Für das Festgeld wird in der Regel ein spezielles Konto eröffnet.
Der Vorteil des garantierten Zinssatzes liegt auf der Hand. Eventuellen Zinssenkungen können Sie als Anleger entspannt gegenüberstehen. Sie erhalten bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit den festgelegten Zins, unabhängig davon welchen Zins Sie mittlerweile erzielen würden. Das hat natürlich den Nachteil, das steigende Zinsen sich nicht positiv auf Ihre Festgeldanlage auswirken. Der Zinssatz bleibt konstant auf dem garantierten Niveau, während zwischenzeitlich deutlich bessere Zinssätze am Markt erzielt werden könnten.
Deshalb sollten Sie versuchen den Zinsverlauf der letzten Wochen und Monate auszuwerten und in Ihre Entscheidung mit einzubeziehen, wenn Sie an einer Festgeldanlage interessiert sind.
Falls Sie täglich über Ihr Geld verfügen möchten ist ein Tagesgeldkonto eine Alternative für Sie.
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